Inhaltsverzeichnis:
Grund 1: Lebenswelt und Zukunft sind Teil des Bildungsauftrags
Grund 2: Zeitgemäßes Lernen mit Potenzial
Grund 3: Kreativität und Begeisterung
Grund 4: Mehr Effizienz im Unterricht 

Von der App-Nutzung für die Essensbestellung bis hin zum hochmodernen Industrieroboter – die Digitalisierung hat Einzug in unsere Lebenswelt gefunden und die Gesellschaft sowie unsere Arbeitsplätze maßgeblich verändert.

Vor den Türen der Grund- und Volksschulen wird die Digitalisierung aber weiterhin noch oft abgewiesen. Ein häufiger Einwand: So kleine Kinder sollten wenigstens in der Schule nicht permanent am Bildschirm sitzen. Aktuell wird diese Haltung auch durch das in Österreich eingeführte Handyverbot an Schulen unterstrichen. Auch wenn der Ansatz, so Ablenkung im Unterricht zu reduzieren, unterstützend wert ist, ist eine Auseinandersetzung mit einem verantwortungsvollen, reflektierten Umgang mit digitalen Endgeräten vor allem in der Schule notwendig, weil dieser so häufig nicht zu Hause stattfindet. 

Besonders für Schüler:innen bis 14 Jahre ist es entscheidend, dass sie in der Schule nicht nur Regeln zur Nutzung von Smartphones und Tablets kennenlernen, sondern auch Unterstützung dabei erhalten, Kompetenzen für einen sicheren und sinnvollen Einsatz dieser Technologien zu entwickeln.

In diesem Blogbeitrag schauen wir uns an, welche Gründe dafür sprechen, mit digitaler Bildung bereits in der Volksschule zu starten.



Grund 1: Lebenswelt und Zukunft sind Teil des Bildungsauftrags

Die Grund- und Volksschule hat den Auftrag, die Kinder mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen.

Dies steht im ersten Teil des Lehrplans der Volksschule. Digitale Medien sind aus unserem Leben und der Berufswelt nicht mehr wegzudenken. Daher sollte digitale Bildung definitiv integriert werden, um dem Allgemeinbildungsgedanken der Volksschule gerecht zu werden. Dabei handelt es sich selbstverständlich um mehr als ein Sitzen vor dem Bildschirm. Echte Medienbildung soll dazu führen, dass sich Kinder auch kritisch mit der Nutzung digitaler Endgeräte wie z.B. Smartphones und Tablets auseinandersetzen. 

Die Europäische Union hat "Digitale und technologiebasierte Kompetenzen" als Teil der acht Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen definiert. Oft wird zwar davon ausgegangen, dass die "Digital Natives" das Wissen und Können für die Berufswelt bereits mitbringen, allerdings beschränkt sich dies oft auf eine sehr oberflächliche und einseitige Nutzung. Hier ist Kompetenzerwerb ab der Volksschule unbedingt erforderlich.

Grund 2: Zeitgemäßes Lernen mit Potenzial

Wenn traditionelle Unterrichtsmethoden durch digitale Medien sinnvoll unterstützt werden, entsteht viel Potenzial für die Entwicklung der Kinder. Hier reicht es natürlich nicht, wahllos App-Aktivitäten aneinander zu reihen. Vielmehr gilt es, für die Volksschule passende Aufgaben und Apps mit altersgerechter Benutzeroberfläche auszuwählen und diese didaktisch zu integrieren. So kann beispielsweise auch die Grob- und Feinmotorik auf ganz neue Weise gefördert werden. 

Grund 3: Kreativität und Begeisterung

Das ist ein Grund, den viele Lehrerinnen und Lehrer, die täglich mit unseren edu-Lernbegleitern im Unterricht arbeiten, besonders schätzen. Digitale Endgeräte bieten kreative Arbeitsmöglichkeiten, die Kinder begeistern. Und Begeisterung ist der erste Schritt für Lernmotivation. So werden auch Zahlenreihen und Grammatikthemen wie Einzahl und Mehrzahl zu spannenden Themen mit kreativen Lernergebnissen.

Grund 4: Mehr Effizienz im Unterricht

Erhöhte administrative sowie Leistungsanforderungen erfordern immer mehr Zeit von pädagogischem Personal in der Unterrichtsvor- und
-nachbereitung. Diese Zeit fehlt dafür an anderer Stelle. Ein einfaches Beispiel: Das Kopieren unterschiedlicher Arbeitsblätter für unterschiedliche Lerngruppen und die Übersicht, ob jedes Kind am geeigneten Material arbeitet, bedeuten in der analogen Welt sehr viel Aufwand. In der digitalen Welt kann ein Austeilen und Einsammeln sowie die Differenzierung innerhalb von Gruppen auf ganz neue und effiziente Weise erfolgen.  Hierbei ist die kostenlose App "Classroom" behilflich.

Natürlich ist die Einführung in die digitale Arbeitswelt für das pädagogische Personal zu Beginn unter Umständen weniger effizient. Langfristig zahlt sich die Investition jedoch aus.

Soziale Interaktion im digitalen Klassenzimmer

An deiner Volksschule wird noch nicht mit digitalen Endgeräten gearbeitet, aber jetzt hast du Lust darauf bekommen? Dann schau dir gleich unsere Lösungen für Schulen im Detail an!

Deine Grund- oder Volksschule arbeitet bereits mit iPads oder ihr würdet im neuen Schuljahr gerne mit einer iPad-Klasse starten?

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